Beiträge mit Tag ‘workshop’

Workshop „Astronomische Navigation“

Astronomische Navigation und der Umgang mit dem Sextanten

Für seine Mitglieder hatte der WWV an diesem Wochenende einen ganz besonders interessanten Workshop organisiert. Die erfahrene Skipperin und Ausbilderin Brigit Geese gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in die astronomische Navigation und den Umgang mit einem Sextanten.

Workshop Astronomische Navigation

2-TAGE-WORKSHOP IM BOOTSHAUS

Isaac Newton legte mit seinem Konzept für ein Gerät zur Messung von Winkeln im Jahr 1700 den Grundstein zur astronomischen Navigation. Leider blieb der Entwurf erst ungeachtet und wurde erst nach seinem Tod veröffentlich und von anderen Wissenschaftlern zu einem Sextanten ausgereift.

Mitte des 17. Jahrhunderts fuhren die ersten Schiffe mit diesem Messinstrument. Sodann erlebte der Sextant seine Blütezeit im 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Danach wurde das Prinzip der Schiffsortbestimmung mit dem Sextanten anhand von Sonne, Mond und Sternen durch moderne GPS-Verfahren nach und nach abgelöst und spielt heute keine wirkliche Rolle mehr. Die Faszination ist geblieben.

In einem Wochenendseminar gibt Birgit Geese – erfahrene Skipperin, Ausbilderin und Prüferin – einen Einblick in die astronomische Navigation. Sie erlernen die Funktionsweise und den Umgang mit dem Sextanten, die Ermittlung der Position anhand von HO-Tafeln und dem astronomischen Koordinatensystem. Ausführlich wird die Vorgehensweise und der Rechenweg zur Ermittlung eines Standortes erläutert und gemeinsam berechnet. Eigene Sextanten dürfen mitgebracht werden, es werden aber auch Sextanten von der Seminarleiterin gestellt. Die Teilnahme kann im Seglerbuch bescheinigt werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Programmheft, online im ePaper.

Workshop Takeln & Spleißen

1-TAGES-WORKSHOP IM BOOTSHAUS

Im Frühjahr 2016 haben wir zum ersten Mal Frau Gabriela Thiele für einen Workshop Takeln & Spleißen gewinnen können. Alle Teilnehmer hatten einen ereignis- und lehrreichen Tag mit viel Spaß. Mit Geduld und Humor vermittelt die erfahrene Seglerin die traditionellen Seemannsfertigkeiten. Da der Workshop so gut angenommen wurde, gibt es nun die Fortsetzung. Geübt werden soll der Umgang mit geschlagenem und geflochtenem Tauwerk.

Der Spleiß ist eine bruchfeste, dauerhafte, nicht lösbare Verbindung von Tauwerk durch Verflechten der einzelnen Kardeele. Er wird auch zur Reparatur von Tauwerk verwendet. Dies wird bei Drahtgut mit Hilfe eines Marlspiekers – bei stramm sitzendem anderen Gut meist eines Hohlspiekers – bewerkstelligt. Der Takler kennt verschiedene Arten von Spleißen: Augspleiß, Langspleiß, Kurzspleiß und End- oder Rückspleiß.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Programmheft, online im ePaper.

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