Jahreshaupt­versammlung 2021

Wassersportverein hat Lockdown-Zeit gut genutzt

Auch den Warendorfer Wassersportverein e.V. (WWV) hat Corona und die damit verbundenen Lockdowns für den Sport- und Veranstaltungsbereich im vergangenen Jahr unerwartet erwischt. Dennoch hat der WWV auch in dieser Zeit einen deutlichen Mitgliederzuwachs verzeichnet. Mit über 230 Mitgliedern ist der Stand zum Jahresbeginn 2021 neuer Rekord. Diese und weitere Informationen gab der Vorstand des WWV, rund um den Vorsitzenden Jan Müller, am Freitag anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung vor rund 40 anwesenden Mitgliedern – allesamt geimpft, genesen oder getestet versteht sich.

Vor allem die Ausbildungskurse zum Erwerb der unterschiedlichen Sportbootführerscheine, Funkzeugnisse und Fachkundenachweise werden in Warendorf weiterhin sehr gut angenommen. 59 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben allein 2020 einen Kurs besucht. Zwar musste der Theorieteil überwiegend online durchgeführt werden, die Segel- und Motorbootpraxis konnten hingegen in den Sommermonaten in Präsenz auf dem Emssee stattfinden. Einige Praxistörns in den Küstenregionen müssen zwar noch nachgeholt werden. Der WWV hofft, spätestens in den kommenden Osterferien wieder Ausbildungstörns in den Niederlanden fahren zu können.

Ähnlich gute Resonanz konnte Birgitt Helms für die Gruppe „SUP“ (Stand up Paddling) verzeichnen. Wurden in den vergangenen Jahren noch überwiegend Schnupperkurse durchgeführt, gibt es seit 2021 ein vielfältiges und abwechslungsreiches Kursprogramm. Gemeinsam mit den zwei weiteren Trainerinnen, Elke Watermann und Nina Bisping werden Kurse für Anfänger- und Fortgeschrittene, Sonderaktionen und Touren durchgeführt.

Dank dem Trainerteam mit Jugendwart Carsten Prochotta, Manuel Haverkamp, Julia Mester und Kilian Kofoth wird auch die Nachwuchsförderung beim WWV fest in den Blick genommen. Derzeit nehmen 16 Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren regelmäßig am wöchentlichen Training der Jugendgruppe teil. Sechs von ihnen haben in diesen Sommerferien den Jüngstensegelschein (sog. Optimistenschein) absolviert.

Die Lockdownmonate wurden für umfassende Renovierungen des Bootshauses genutzt. Diese wurden bereits im Vorfeld geplant und waren insbesondere dank Förderung aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätten“ möglich. Der WWV freut sich somit nun über eine neue Heizungs- und Photovoltaikanlage, Übernachtungsmöglichkeiten im Dachgeschoss und einen barrierefreien Sanitärbereich in der Bootshalle.

Nun schaut der WWV gespant auf die Planungen der Stadt zur Landesgartenschau. Schließlich befindet sich das Vereinsgelände komplett im geplanten LGS-Bereich. Zudem steht der WWV im Austausch mit der Stadt zu den weiteren Planungen bzgl. des Hochwasserschutzes im Rahmen der Emsumlegung.

Die turnusmäßigen Wahlen der Versammlung bestätigten den guten Kurs auf dem sich der WWV befindet. Jan Müller als erster Vorsitzender wurde ebenso wie Schriftführerin Silke Middendorf einstimmig im Amt bestätigt. Der langjährige Kassierer Ulrich Neuhäuser stand für seinen Posten nicht erneut zur Verfügung. Für die Finanzen des Vereins ist nach einstimmigem Beschluss der Versammlung zukünftig Ralf Seidel als neuer Kassierer verantwortlich.

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